Psychotherapie für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

In meiner Praxis biete ich Einzel- und Gruppentherapien für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr an. Je nach Störungsbild und Symptomatik kann das eine oder das andere Verfahren hilfreicher sein.

Einzeltherapie

In der Einzeltherapie geht es darum, Unbewusstes bewusst zu machen – innere Konflikte, Gefühle und Beziehungserfahrungen zu verstehen und in einen neuen Zusammenhang zu bringen. Kinder erreichen diesen Prozess spielerisch: In der Spieltherapie können sie ihre innere Welt ausdrücken, verstehen und verändern.

Gruppen­therapie

Die Gruppentherapie bietet einen geschützten sozialen Erfahrungsraum, in dem heilsame Wirkfaktoren – wie gegenseitige Unterstützung, geteilte Erfahrungen, emotionale Resonanz und Interpersonalität – wirksam werden (nach Irvin D. Yalom). Die Gruppe wird so zu einem Ort, an dem Beziehung neu erlebt, verstanden und gestaltet werden kann.

Säugling-Kleinkind-Eltern Psychotherapie

Für Eltern mit kleinen Kindern biete ich zudem eine Säugling-Kleinkind-Eltern Psychotherapie für Säuglinge mit Regulationsstörungen an. Hier steht die Stärkung der Interaktion und Bindung zwischen Eltern und Kind im Mittelpunkt. Aktuell sind noch freie Plätze verfügbar.

Therapeutisches Behandlungs­spektrum

Hierzu zählen ausgeprägte Ängste z.B. vor sozialen Situationen, Trennungsängste oder unspezifische Sorgen, die den Alltag der Betroffenen einschränken.

Hierbei leiden Betroffene unter quälenden Gedanken oder dem Drang, bestimmte Handlungen (wie Waschen oder Kontrollieren) ständig zu wiederholen.

Ritzen oder andere Formen der Selbstverletzung sind oft ein Versuch, starken emotionalen Druck abzubauen. In der Therapie suchen wir nach gesünderen Wegen der Emotionsregulation.

Diese zeigen sich oft durch anhaltende Niedergeschlagenheit, Rückzug, Reizbarkeit oder den Verlust der Freude an z.B. Hobbys. Auch körperliche Beschwerden oder Leistungsabfall in der Schule können Anzeichen sein.

Schwierigkeiten bei der Konzentration, Impulsivität und eine ausgeprägte körperliche Unruhe stehen hier im Vordergrund.

Dies sind körperliche Beschwerden wie Bauch- oder Kopfschmerzen, für die es keine rein organische Ursache gibt und die oft Ausdruck seelischer Belastung sind.

Nach belastenden oder bedrohlichen Erlebnissen können Symptome wie Alpträume, Schreckhaftigkeit oder das wiederholte Durchleben der Situation auftreten. In der Behandlung von Traumafolgestörungen greife ich unter anderem auf bewährte Methoden wie PITT (ein imaginatives Verfahren zur Stärkung der inneren Sicherheit) und EMDR (eine Methode zur sanften Verarbeitung belastender Erinnerungen) zurück.

Wenn häufige Konflikte, Aggressionen oder das massive Brechen von Regeln das Miteinander belasten, hilft die Therapie dabei, neue Wege der Kommunikation zu finden.

Ob Magersucht, Bulimie oder Binge-Eating – wenn sich die Gedanken ständig um das Essen und das Körpergewicht drehen, ist professionelle Unterstützung wichtig.